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Statement

Samstag, 24. Dezember 2016

Weihnachtsansprache 2016

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe oberfränkische Landsleute!

Wenn wir Christen Weihnachten feiern, dann begehen wir ein Fest des Friedens. Frieden auf Erden, das verkündeten die himmlischen Heerscharen bei der Geburt Christi.
Doch gerade in diesen Tagen klingt das unwirklich. Wir sehen in den Medien Bilder des verwüsteten Aleppo, und wohl jeder in Deutschland steht unter dem Ein-druck des furchtbaren Attentats auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin.

Unser Mitgefühl gilt heute den Opfern von Krieg und Terror. Allerdings sollten wir uns von solchen Eindrücken, und seien sie noch so entsetz-lich, nicht die Zuversicht rauben lassen. Denn genau das ist es doch, was Terroristen wollen. Durch ihre Taten säen sie Verzagtheit und Angst.

So furchtbar jene Verbrechen sind – gerade in solchen Zeiten gilt es, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Deutschen Post hat die Lebenszufriedenheit der Deutschen zum Thema. Sie sei 2016 spürbar angestiegen, heißt es. Unter den 19 deutschen Regionen, in denen Sozialforscher die Stimmung der Menschen untersucht haben, liegt Franken erstmals auf Platz 2, hinter dem Spitzenreiter Schleswig-Holstein. In Franken sind die Menschen, so lautet das Ergebnis, glücklicher als in fast allen anderen Teilen Deutschlands.

Oft wird gejammert: über gesellschaftliche Probleme und persönliche Schwierigkeiten, über ernste Sorgen und kleine Wehwehchen. Das Gute dagegen hat kaum einen Nachrichtenwert. Da ist eine solche Studie wichtig und gut, weil sie zeigt, dass die Franken mit ihrer Lage weitgehend zufrieden sind.

Wir haben auch allen Grund dazu. Die Arbeitslosigkeit liegt in Oberfranken bei 3,4 Prozent - im vorigen Jahrzehnt lag sie zeitweilig mehr als doppelt so hoch. Der Bevölkerungsschwund macht uns zwar Sorgen, aber er ist wesentlich geringer aus-gefallen als noch vor zehn Jahren prognostiziert, und mancherorts ist er sogar gestoppt. Die oberfränkischen Hochschulen bauen ihr Angebot beständig aus, und vor allem: sie arbeiten in der Technologieallianz Oberfranken gedeihlich zusammen.

Oberfranken hat Krisen bewältigt, Oberfranken ist heute eine Region im Aufbruch.

Mehr als 25 Jahre nach dem Verschwinden des Eisernen Vorhangs, dringt allmählich ins allgemeine Bewusstsein, dass Oberfranken nicht am Rand liegt, sondern in der Mitte Europas. Der Schriftsteller Hans Max von Aufseß hat es vor beinah einem halben Jahrhundert so formuliert:

 

Weitere Informationen:

Die Weihnachtsansprache auf TVO

 

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